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Künstler der Galerie

07.12.2017 - 30.01.2018

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Kommende Ausstellungen

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Künstler der Galerie

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Messen

gregor-toerzs-a-la-couleur-wing-wing-2-cutout

Cologne Fine Art 2017

23.11.2017 - 26.11.2017

li-trieb-regen-VII

Paper Positions München

26.10.2017 - 29.10.2017

PBAF_Wortmarke_2017_zweizeilig

Positions Art Fair Berlin

14.09.17 - 17.09.17

cologne-fine-art-2014

Cologne Fine Art 2014

19.11.2014 - 23.11.2014

art-karlsruhe-2015

Art Karlsruhe 2015

05.03.2015 - 08.03.2015

gregor-toerzs-schmetterling-messe

Cologne Fine Art 2015

18.11.2015 - 22.11.2015

art-karlsruhe-2016

Art Karlsruhe 2016

17.02.2016 - 19.02.2016

sarah-moon-codie-messe

Cologne Fine Art 2016

16.11.2016 - 20.11.2016

art-karlsruhe-2017

Art Karlsruhe 2017

16.02.2017  -  19.02.2017

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Vergangene Ausstellungen

KÜNSTLER

Doug and Mike Starn Sirio
Laurent_Chéhère_©Olivier-Verdon
robert-lebeck-von-r-hinz
Alex Timmermans
Beba Lindhorst
Christian Schoppe
Doug & Mike Starn
Gregor Törzs
Kenro Izu
Laurent Chéhère
Mare
Mathias Bothor
Michael Schnabel
Robert Lebeck
Sarah Moon
Silke Lauffs
UP
„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, schrieb einst Hermann Hesse. Als die Commeter´sche Kunsthandlung vor 190 Jahren, im Oktober 1821, in der Johannisstraße ihr erstes Domizil bezog, war es das erste Unternehmen seiner Art in Hamburg. Die Anfänge der Galerie überstrahlen die kommenden Jahrzehnte jedoch vor allem auch, weil sie eine viel größere Bedeutung in ihrer Zeit hatte, als es das makeln mit „Gemälden und Kunstsachen“, wie man damals sagte, heute je haben könnte. Ernst Georg Harzen (1790-1862) und Matthias Commeter (1791-1869), die beiden Gründerväter, haben das Kunstleben in Hamburg bis 1847 wesentlich mitbestimmt und geprägt. Zudem erhielt die Hansestadt mit dem Vermächtnis der beiden international renommierten Händler und Kunstsammler 30.000 Druckgraphiken und Zeichnungen u.a. von Dürer, Rembrandt und Raffael, die den Weltruhm des Kupferstichkabinetts der Kunsthalle begründeten. „Ohne Harzen und Commeter“, schrieb Alfred Lichtwark, der erste Direktor der Hamburger Kunsthalle später, sei „eine tiefere künstlerische Bildung in Hamburg nicht zu erwerben“. Eine bestimmende Institution im Hamburger Kunstleben ist die Galerie auch nach der Gründerzeit geblieben: 1847 übernahmen Wilhelm Becker und Christian Meyer, langjährige Mitarbeiter, die inzwischen am Neuen Wall 29 residierende Kunsthandlung. Auf sie folgte 1878 Wilhelm Suhr. Er verlegte die Geschäftsräume in die Hermannstraße, bot den von Alfred Lichtwark geförderten Hamburger Realisten und Impressionisten ein Forum und führte die Galerie in die Aufbruchszeit der Moderne. In dieser bedeutenden Ära war Commeter die erste Galerie, die Munch, Nolde und die Expressionisten der „Brücke“ in Hamburg zeigte. Schon 1897 hatte Wilhelm Suhr seinen Sohn als Teilhaber einbezogen. Unter der Leitung von Wilhelm Suhr Junior fanden die Galerie und der damals angeschlossene Kunstverlag 1908 eine neue Heimat in einem prächtigen Jugendstilhaus in der Hermannstraße direkt am Hamburger Rathaus. Ein großes Geschäftshaus in der Innenstadt, das allein dem Kunsthandel diente! Heute wäre das undenkbar. Kein Wunder, dass Gustav Pauli, Lichtwarks Nachfolger in der Kunsthalle, seinem Vorwort zur Jubiläumspublikation1921 den Titel „Der Kunsthandel im Dienst der Kultur“ gab. 1952 übernahm, für eine nur kurze Episode, Andreas Suhr die Galerie. Auf ihn folgte 1969 seine Tochter Hella Suhr zusammen mit ihrem Mann Bernd Sommer, die ihre beiden ersten Ausstellungen Dali und Hrdlicka widmeten, aber auch die alten Kontakte der Galerie zu den „Brücke“-Malern pflegten. Von Hella Suhr wurde das Zepter der Geschäftsführung 1997 weitergereicht, natürlich in der Familie: Carola Persiehl, deren Ur-Urgroßvater Wilhelm die Commeter´sche Kunsthandlung einst übernommen hatte, leitet die Geschäfte bis heute. Und mit ihr ist die Galerie im Zentrum der Kunst der Gegenwart angekommen: In der Galerie Commeter sind Künstler wie Dorothee Bachem, Klaus Fussmann, Jochen Hein, Sybille Hermanns, Stephan Heggelke, Jonas Kötz, Rupprecht Matthies, Klaus Schweier und Zoyt mit Malerei und Bildhauerei zu Hause. 2007 hat Carola Persiehl zudem zusammen mit Oliver Heine die Schwestergalerie Persiehl & Heine gegründet, die sich auf Fotografien zeitgenössischer Künstler spezialisiert hat, in der Ausstellungen mit Werken von Mathias Bothor, Kenro Izu, Beba Lindhorst, Sarah Moon, Doug & Mike Starn, Christian Schoppe und Gregor Törzs gezeigt wurden. Für ihr Programm gilt eine Haltung, die von Beginn an prägend für die Galerie war: „Man muss sich in ein Bild verlieben, wenn man es empfehlen will“, sagt Carola Persiehl über ihre Arbeit. Und fügt hinzu, dass das Wissen über Gegenwartskunst und Kunstgeschichte, aber auch viele Geschäftskontakte natürlich auch wichtig seien. Aber das liegt ja (fast) in der Familie. Der Zauber, der allem Anfang innewohnt, hat sich damit bis in die Gegenwart erhalten: Kunstbegeisterung und Geschäftssinn, die Verbindung von Idealismus und Wissen mit der pragmatischen Maxime, dass auch das Gute, Wahre und Schöne seinen Preis hat, das ist das Erbe von Harzen und Commeter. Es hat sich durch all die Wechselfälle der Geschichte erhalten und bildet das solide Fundament für all die „Kunstsachen“, die wir in der Commeter´schen auch in Zukunft entdecken dürfen. 

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KONTAKT

Persiehl & Heine
Galerie für Fotografie

Bergstraße 11
20095 Hamburg

+49(0)40 74 32 05 20

info@persiehl-heine.de

https://www.instagram.com/commeter/

Öffnungszeiten

Di - Fr 11:00 -18:00, Sa 11:00 - 16:00

Galerie Commeter