Steffen Diemer

Kirsten Keller
Steffen Diemer
Steffen Diemer, geboren 1966 in Grünstadt, Deutschland, ist ein zeitgenössischer Fotograf, der einen poetischen und intimen Ansatz zur Erfassung der Essenz der Natur in seine Arbeiten einbringt. Seine Werke haben Anerkennung für ihre zarte, sensible und eindrucksvollen Qualitäten erlangt. Steffen Diemer setzt sich seit 2011 mit künstlerischer Fotografie auseinander. Diese Karriere wird bis heute durch eine unverwechselbare Ästhetik geprägt, die sich durch handgefertigte Arbeiten auf Schwarzglas auszeichnet, die er oft als einzelne Objekte behandelt, was die taktile und greifbare Natur seiner Kunst unterstreicht. Im Laufe der Jahre hat sich Steffen Diemer zu einer Figur in der Welt der Kunstfotografie entwickelt, mit einem Werk, das kulturelle und sprachliche Grenzen überschreitet.
Steffen Diemers künstlerische Reise begann sich zu entfalten, als er nach 20 Jahren Tätigkeit als Fotograf in Kriegs -und Krisenregionen einen Burnout erlitt und er im Zuge dessen sich und seine Arbeit kritisch hinterfragte. Seine hauptsächlich zwischen1994 bis 1998 gesammelten Erfahrungen mit der traditionellen japanischen Ästhetik und Philosophie hinterließ intensive Spuren in seiner fotografischen Sensibilität. Dieser Hintergrund, gepaart mit Spiritualität, der Respekt vor der göttlichen Schöpfung und die Liebe zur Literatur beeinflusst stark die meditativen und kontemplativen Qualitäten, welche die Arbeiten charakterisieren.
Steffen Diemers fotografischer Prozess zeichnet sich durch akribische Handwerkskunst und eine tiefe Verbindung zu den Motiven aus. Verwendung in seiner Arbeit findet hauptsächlich der über 170 Jahre alte Prozeß der Nassplatten Kollodion Fotografie. Die Körperlichkeit der auf Schwarzglas direkt belichteten Arbeiten, kombiniert mit ihrer intimen Größe, lädt den Betrachter ein, sich mit jedem Bild intensiv zu beschäftigen. Dieser Prozess ist eine bewusste Abkehr vom konventionellen und betont die Individualität und Einzigartigkeit jedes Fotos als Objekt der Kontemplation. Jede Arbeit ist ein Unikat.
Steffen Diemers Arbeit wurde ausgiebig in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Steffen Diemer-Fotografien befinden sich in renommierten Sammlungen. Seine Präsenz auf internationalen Kunstmessen unterstreicht den universellen Reiz und die dauerhafte Bedeutung, der unverwechselbaren Herangehensweise an die Fotografie, bei der jedes Bild zu einer poetischen Meditation über die Vergänglichkeit des Lebens und die Schönheit wird, die in flüchtigen Momenten zu finden ist.
Steffen Diemer ist 1966 in Grünstadt, Rheinland-Pfalz, geboren. Er lebt und arbeitet in Mannheim.
Bis 2013 war er hauptberuflich als Fotograf für international renommierte Magazine tätig, wie: Der Spiegel, FAZ, National Geographic, The Guardian. Von 1994 bis 1998 hielt er sich überwiegend in Japan auf, und fotografierte in mehr als 70 Ländern.
AUSSTELLUNGEN
2025Art Karlsruhe, Galerie Persiehl & Heine
2024Das Unikat in der Fotografie, ehem. Villa der Galerie Kornfeld, Zürich
2024Mu, das unbedingte Nichts, Schloss Mitsuko, Deutsches Japanmuseum, Thürkow
2024Art Karlsruhe, Galerie Persiehl & Heine
2023„Der Stille am nächsten“, Leica Galerie Salzburg;
„werden - vergehen - wiederkehrten“, Galerie Helena Vayhinger;
„Sanftmut in der Natur eine stille Ruhe“, Dr. Robert Gerlich Museum Burghausen;
„Langsam und ganz sacht“, Städtische Galerie Iserlohn;
„Bright Days Ahead“, Gruppenausstellung, Galerie Persiehl & Heine;
„Der gläserne Blick“, Gruppenausstellung, Museum Villa Rot;
Munich Highlights, Gruppenausstellung, Ira Stehmann Fine Arts;
„Natur in der zeitgenössischen Kunst“, Gruppenausstellung, Marsano, Berlin
2022Museum Theo Kerg;
„Im Frühling die neue Blüte“, Galerie Peter Zimmermann;
„Sachlich-Unsachlich“, Gruppenausstellung, Galerie Chr. Pixis, München;
“Diamonds are forever”, group show, Port 25;
Galerie Peter Zimmermann, Gruppenausstellung, Kunstverein Mannheim
2021„Furui Tomodachi – bei einem alten Freund“, Galerie Albert Baumgarten, Freiburg;
Galerie André Kirbach, Düsseldorf;
Art week Luxembourg, Gruppenausstellung, Galerie Albert Baumgarten;
Cologne Fine Art Fair, Gruppenausstellung, Galerie Kirbach, Galerie Albrecht;
Museum Villa Rot, Gruppenausstellung, galerie Albert Baumgarten;
„Mit Abstand“, Gruppenausstellung, Galerie Albert Baumgarten
2020„Haruka ushiro (Weit dahinter)“, Galerie Susanne Albrecht;
„zu zweit“, Galerie Vayhinger, Singen;
Museum Rot, Roter Kunstsalon, Gruppenausstellung, Galerie Albert Baumgarten;
Positions Berlin, Gruppenausstellung, Galerie Susanne Albrecht;
Photo Basel, Gruppenausstellung, Galerie Susanne Albrecht;
„Mit Abstand“, Gruppenausstellung, Galerie Albert Baumgarten;
Art Karlsruhe, Gruppenausstellung, Galerie Albert Baumgarten & Galerie Susanne Albrecht
2019Kunst Koch in Kooperation mit Galerie Albert Baumgarten;
Art Karlsruhe, Gruppenausstellung, Galerie Albert Baumgarten;
Positions Berlin, Gruppenausstellung, Galerie Susanne Albrecht;
COFA Köln, Gruppenausstellung, Galerie Albert Baumgarten;
Art Week Luxembourg, Gruppenausstellung, Galerie Albert Baumgarten
2018„Still Silver“, Museum Forum Alte Post, Pirmasens;
„Poesie der Photographie“, Galerie Albert Baumgarten, Freiburg;
„Werkschau“, Photokina Köln;
„Amerikas verborgene Orte“, Kurpfälzisches Museum im Mark Twain Center, Heidelberg;
„Geschichten über…“, Gruppenausstellung, Kunstraum Gerdi Gutperle, Viernheim;
„Die verborgene Gegenwart“, Gruppenausstellung, Galerie Maul, Ladenburg;
„Zierde ihrer Stadt“, Gruppenausstellung, Stadtmuseum Kaiserslautern;
„Cologne Fine Art“, Gruppenausstellung, Galerie Albert Baumgarten
2017Lange Nacht der Museen, Rahmenmuseum Düsseldorf
2016„Everything is connected“, Galerie p77a, Brühl;
„Always a little wonder“, Galerie Be Art, Heidelberg;
„Von Kopf bis Fuß“, Gruppenausstellung, Galerie Conzen, Düsseldorf
2015„Flowers“, Galerie Kunstmaßnahmen, Heidelberg